Daniela Schneckenburger

Beigeordnete für Bildung, Dt. Städtetag

Daniela Schneckenburger studierte Evangelische Theologie und Germanistik in Heidelberg und war anschließend von 1992 bis 2006 als Studienrätin an einer Gesamtschule im Ruhrgebiet tätig.Parallel dazu engagierte sie sich langjährig in der Kommunalpolitik – zunächst als Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzende. Von 2010 bis 2015 gehörte sie dem Landtag Nordrhein-Westfalen an. Von 2015 bis 2022 verantwortete sie als Dezernentin der Stadt Dortmund das Dezernat IV für Schule, Familie und Jugend. Seit 2022 ist Daniela Schneckenburger Beigeordnete beim Deutschen Städtetag und Städtetag NRW, zuständig für die Themenfelder Bildung, Integration, Kultur, Sport und Gleichstellung.Darüber hinaus ist sie Mitglied des WDR-Rundfunkrats, Vorsitzende des Arbeitskreises Gesellschaftlicher Gruppen der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen sowie Mitglied im Vorstand des Deutschen Volkshochschulverbandes.

SUMMARY

Schuldigitalisierung ist längst keine Technikfrage mehr. Sie ist eine Frage von Bildungsgerechtigkeit, kommunaler Leistungsfähigkeit und staatlicher Handlungsfähigkeit – und damit eine der zentralen bildungspolitischen Herausforderungen unserer Zeit.

Im Mittelpunkt steht dabei eine entscheidende Frage: Welche digitale Bildungsinfrastruktur brauchen junge Menschen, damit sie Zukunft gestalten können?

Bildungsgerechtigkeit und Chancengerechtigkeit sind für Kommunen keine abstrakten Ziele, sondern konkrete Aufgaben der täglichen Bildungspolitik vor Ort. Städte verstehen sich dabei nicht als Bremser der Digitalisierung – und auch nicht als bloße Facility Manager, die Geräte beschaffen und Netze betreiben. Sie begreifen sich als aktive Bildungsakteure, die gemeinsam mit dem Staat die Bildung der Zukunft gestalten wollen. Das setzt jedoch einen echten Dialog, verbindliche Rahmenbedingungen und eine nachhaltige Finanzierung voraus.