
Stefanie Köhl, Wissenschaftliche Projektleiterin, SHI Stein-Hardenberg Institut
Stefanie Köhl ist wissenschaftliche Projektleiterin am SHI Stein-Hardenberg Institut. Nach einem Public Management-Studium beschäftigt sie sich seit 2009 mit den zentralen Herausforderungen und Chancen moderner Verwaltung: Institutionelle Arrangements, Organisationsgestaltung, Digitalisierung, Akzeptanz- und Kompetenzmanagement. Sie ist wissenschaftlich und beratend auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene tätig – immer mit dem Ziel, nicht nur konzeptionell zu denken, sondern Veränderung auch möglich zu machen. Als Co-Autorin von „Stein-Hardenberg 2.0“ (2014) widmet sie sich am liebsten den großen Fragen zur Zukunft der Verwaltung – mit Überzeugung, Gestaltungswillen und einer ordentlichen Portion Idealismus.
Jana Janze, Geschäftsführerin, Janze & Janze GmbH
Als Expertin für Verwaltungsinnovation sowie Organisations- und Strategieentwicklung begleitet Jana Janze seit über fünfzehn Jahren die digitale Transformation in Ministerien, Ländern, Kommunen und weiteren öffentlichen Einrichtungen – in Deutschland und international. Sie baut Innovationslabore und Digitalisierungseinheiten auf und fördert dadurch den Austausch von Ideen und Lösungen. Als CEO des Start-ups „GovMarket“ hat sie die Beschaffung von GovTech-Produkten vereinfacht. 2024 gründete sie die Janze & Janze GmbH, um die Verknüpfung von Menschen und IT zu stärken – mit Expertise und Leidenschaft für den Wandel in der öffentlichen Verwaltung. Als Vorständin des NEGZ · Kompetenznetzwerk Digitale Verwaltung sowie von Public Sector and Friends e. V. engagiert sie sich ehrenamtlich für die Vernetzung von Mitarbeitenden aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft.
BEST PRACTICE
SUMMARY
Erst Wirkung dann Projekt: Wie Kommunen Digitalvorhaben vom Ergebnis denken, statt im Nebel zu steuern
- Der Hebel: Drei Ansatzpunkte für wirksamere Steuerung: Wirkung definieren, Kompetenz und verantwortliche Rollen klären, Vergabe als Lern- und Steuerungsinstrument gestalten
- Die Realität: Input klar, Output diffus, Wirkung unbekannt: Typische Muster aus der Analyse kommunaler Digitalprojekte.
- Der Hebel: Drei Ansatzpunkte für wirksamere Steuerung: Wirkung definieren, Kompetenz und verantwortliche Rollen klären, Vergabe als Lern- und Steuerungsinstrument gestalten
Kommunale Digitalprojekte werden häufig über Input gesteuert: Budgets, Förderlogiken und Vergaben sind bekannt, über Nutzen, Transparenz und Wirkung wird jedoch kaum belastbar gesprochen. Wir denken in der Session bewusst vom Ende. Ausgangspunkt ist eine „Ideale Welt“, in der Wirkung definiert, Verantwortung klar und Steuerung möglich ist. Von dort aus wird rückwärts gedacht – über Outcome, Output und Input. Wir besprechen typische Muster aus der kommunalen Praxis sowie drei konkrete Hebel, mit denen (Digital)Vorhaben transparenter, wirksamer und realistischer gesteuert werden können.

